Ende der Social Design Elevation Days 2016

Liebe Studenten, liebe Beteiligte, liebe Gäste und Interessierte,

Gestern endeten die diesjährigen Social Design Elevation Days, auf denen sich das Projekt Home not Shelter! selbst feierte, die fantastischen Entwürfe der Studenten gezeigt wurden, wir in spannenden Workshops neue Ideen gesammelt haben, wo wir uns vernetzt haben, wo wir handwerklich tätig wurden und wo alle Beteiligten gemeinsam nochmal viel Spaß hatten!

Ein herzliches Dankeschön an alle Studierende, Professoren, Assistenten, Experten, Moderatoren, Köche, Möbelbauer und an das Impact Hub Munich dafür, dass die Tage in München so gut gelungen sind.

Für alle, die leider nicht kommen konnten, hier eine kurze Zusammenfassung der Social Design Elevation Days 2016:

Der erste gemeinsame Treffpunkt war am Samstagabend im Impact Hub, das schon über und über mit den ausgedruckten Entwürfen der Studierenden tapeziert war. In einem Gallerywalk ließen sich die Poster mit den Kernpunkten der Entwurfsarbeiten nach Universität geordnet erkunden. Eine genauere Erläuterung bekam man anschließend im Atrium, wo die Entwurfsleiter und Studierenden dem Publikum ihre ausgewählten Projekte vorstellten. Es wurde auf den Entwurfsprozess eingegangen, auf Kernprobleme der Aufgabenstellung und darauf, was jeweils als wichtige Lösungsprinzipien erkannt oder vorausgesetzt wurden. Ein Glück, dass alles Wichtige von einer Graphic Recorderin festgehalten wurde!

Nach ein wenig Zeit für Drinks und Diskussion im Anschluss an die Präsentationen wurde die Feier in das nahegelegene „Provisorium“ verschoben und es wurde das Beste daraus gemacht, dass die Programmpunkte von Sonntagvormittag leider ausfallen mussten.

Am Sonntagnachmittag trafen sich die Finalisten ausgeruht in der Veranstaltungshalle für einen spannenden Workshop mit Ton Matton. Thema: Getrennt wohnen? Kampf der Segregation!
Und gleich anschließend war wieder Kreativität gefragt. Gemeinsam wurde das Abendessen mit Jule und Andi von Kitchen on the Run zubereitet, einer Organisation, die Geflüchtete und Einheimische gemeinsam an den Kochtopf bringen will.

Die Wochentage starteten immer mit einem gemeinsamen Mittagessen im Hub, daraufhin folgten Projektarbeit und Workshops und ab 19:00 Uhr begann das Abendprogramm. Für den Mittwochabend haben Studenten der Akademie der Bildenden Künste München eine Reihe an Möbeln für ein Café entworfen, das in einer Erstaufnahmeeinrichtung für Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gebaut wird. Diese Möbel wurden gemeinsam im Hub zusammengebaut, lackiert und gleich in den Transporter geladen, der sie an ihren Bestimmungsort brachte. In nicht viel mehr als einer Stunde wurde alles Holz verbaut und die fleißigen Bastler konnten sich zufrieden dem Abendessen widmen.

 

Am Abschlusstag der Elevation Days wurden die gesammelten Ergebnisse aus der Recherche, der Entwurfsarbeit und den Workshops synthetisiert und daraus ein Manifest erstellt.
Schlagwörter, die dabei fielen: Langfristigkeit, Dezentralisierung, Diversität, Teilhabe (TU Berlin), Flexibilität, Heterogenität, Ausprobieren (Uni Hannover), Schwellen anstatt Grenzen (TU München), Handwerk, Mut und Offenheit (Univerisät Oldenburg), Querfinanzierung, Individualität und Selbstbau (TU Wien).

Die Folien der Abschlusspräsentation stellen wir euch wieder im Download-Bereich des Blogs zur Verfügung (erfragt bitte das Passwort hier). Wir hoffen, ihr hattet alle genauso viel Spaß wie wir und dass die Projekte die Anerkennung und das Manifest die Beachtung erhalten, die sie verdienen. Bitte teilt mit uns eure persönlichen Eindrücke von Home not Shelter!, eure besten Fotos und eure Ideen. Und bitte bleibt dran an dieser tollen Sache!

 

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