Die Finalisten der Jade Hochschule Oldenburg

Diese Woche werden diejenigen Studentenprojekte der Jade Hochschule Oldenburg vorgestellt, die als die besten des Kurses in München ausgezeichnet wurden. Die hervorragenden Ideen könnten unterschiedlicher nicht sein und beinhalten teils radikal neue Ansätze, wie günstiger und gemeinschaftsbildender Wohnraum geschaffen werden kann.

LISKA HINRICHS & HEBA KOLODZIEJ – HOUSING PRODUCTION
Das Housing Production Projekt von Hinrichs und Kolodziej sieht vor, dass sich ambitionierte Studierende und Flüchtlinge auf eine Wohnung bewerben und die Gebäudeeinheiten selbst bauen. Ein leerstehendes Gebäude auf demselben Grundstück wie die Unterkunft wird zu einer Zimmereiwerkstatt umgebaut, in der in Zusammenarbeit mit den Bewohnern einfache Wohneinheiten in Holzrahmenbauweise hergestellt werden. Diese sind stapel- und reihenbar, sowie thermisch isoliert und werden unter eine überdachende Konstruktion gestellt, wo sie anschließend bewohnt werden. Laubengänge erschließen die Module und die Gemeinschaftsflächen.
Sollte der Bedarf vor Ort gedeckt sein, können in der Holzwerkstatt weitere Module für andere Städte gefertigt werden.

 

NICOLAS METTENBRINK & NIKLAS NAUSE – FOOD CONNECTS
Dieses Projekt versucht einen Ort zu schaffen, an dem Flüchtlinge und Einheimische an einen Tisch kommen, wodurch eine erfolgreiche Integration stattfinden kann. Gemeinschaft soll sich über das verbindende Element des Essens entwickeln, das diesen Entwurf dominiert.
In dem von Mettenbrink und Nause geplanten Wohnhaus können die Bewohner gemeinsam ihre Nahrung anbauen, verarbeiten, kochen und essen. In dem ehemaligen Bunker, der als Ausgangspunkt gewählt wurde, ist Platz für ein Fischaufzuchtbecken, eine Pilzzucht und einen Dachgarten, in dem sich studierende und geflüchtete Bewohner gemeinsam betätigen können.

 

NINA KEMPER & JANA NOLTING – INMITTEN DAZWISCHEN
Der Entwurf von Kemper und Nolting möchte gemeinsames Interagieren und Kommunizieren durch große gemeinschaftlich genutzte Flächen ermöglichen und gleichzeitig kleine persönliche Rückzugsorte für jeden einzelnen der 33 Bewohner anbieten.
Auf den Erdgeschossflächen befindet sich die Kommunikationsebene mit der Öffentlichkeit. Hier ist eine Werkstatt geplant, in der gemeinsam gearbeitet und Berufserfahrung gesammelt werden kann. Die Dächer bieten Freiräume für Ateliers, Urban Gardening und andere Verwendungen.
Das Bausystem beruht auf dem Gedanken der Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Die Rahmenkonstruktion aus Baubuche kann je nach Bedarf ausgefacht, zusammengesteckt und verschraubt werden. Vorteile dieser Konstruktionsart sind vor allem der hohe Vorfertigungsgrad und die große Flexibilität.

 

 

Nächste Woche werden an dieser Stelle die Projekte der Studierenden der Leinbiz Universität Hannover vorgestellt.

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