Why not // adapt-able-space // Design Build

Ein neues Stadtteilzentrum für Klagenfurt-Waidmannsdorf

In Klagenfurt-Waidmannsdorf entsteht mit dem Sozialprojekt „Why Not“ ein neues Stadtteilzentrum: Ein Ort für Gemeinschaft, spontane Begegnungen, kreatives Arbeiten und interkulturelle Veranstaltungen.

Nachdem das Projekt im Juni 2018 seinen Auftakt gefeiert hat, entwickelten Studierende des Architekturstudiengangs der FH Kärnten, in Zusammenarbeit mit den zwei Vereinen vobis und DER.RAUM, im vergangenen Semester verschiedene Nutzungsmöglichkeiten für eine ehemalige, sanierungsbedürftige Kegelbahn. Auf die Entwurfsphase folgte ein mehrwöchiger Design Build Prozess, in dem die Konzepte baulich umgesetzt wurden.

Die Kegelbahn als Vorbild: Prinzip Kugel auf Bahn

Um dem vielfältigen Betrieb in dem neuen Stadtteilzentrum gerecht zu werden, sollen die Räumlichkeiten in Zukunft verschiede Nutzungen ermöglichen. Die Kegelbahn gilt dabei als Vorbild für die Entwürfe: Nach dem Prinzip Kugel auf Bahn, sind mobile raumteilende Elemente auf Rollen längs der Kubatur verschiebbar. So entstehen in der länglichen Kegelbahn verschiedene Raumzonen wie eine Kinderecke, ein Gemeinschaftsbereich, eine Holz- und Textilwerkstatt und ein Bereich zum Lernen. Die Raumteiler sind dabei Wand und Stauraum zugleich und ermöglichen darüber hinaus eine flexible Nutzung.

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Konzept Außenbereich

Im Außenbereich entstehen Sitzgelegenheiten im Grünen, Raum für Kochevents im Freien und ein gemeinschaftlicher Garten.

 

Mobile Küche

Die Küche, ebenfalls auf Rollen, kann in den Außenbereich geschoben werden und so für Kochevents ausgeweitet werden oder als Sommerküche dienen.

 

 

Urban Mining

Während des Prozesses eröffnete sich die Möglichkeit aus benachbarten Leerständen, benötigte Ressourcen zu gewinnen. Aus den ehemaligen Wohn- und Gastronomiegebäuden retteten die Studierenden Bauteile, Möbel und Materialien, die später in der Kegelbahn wiederverwendet wurden. Die Rückgewinnung der Ressourcen aus den bestehenden Gebäuden brachte dem Projekt finanzielle Vorteile und ermöglichte eine ressourcenschonende Vorgehensweise.

 

Der Grundstein für die Revitalisierung und das Konzept des adaptable space ist gelegt und kann von den Nutzern und Nutzerinnen weiter ausgebaut werden.

Fotos: FH Kärnten

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