Quatorze – Häuser für Geflüchtete in Gärten

Asylsuchende, die in Frankreich als Flüchtlinge anerkannt werden, haben nur 6 Monate Zeit, um sich ein eigenes Zuhause zu suchen. Insbesondere in Ballungsgebieten wie Paris gelingt ihnen das nicht immer und viele von ihnen landen auf der Straße. Die Organisation Ärzte ohne Grenzen schätzt, das in Paris etwa 1.000 Geflüchtete und Migranten ohne Obdach sind und auf der Straße schlafen müssen.

Die gemeinnützige Organisation Quatorze möchte Abhilfe schaffen. Ihre Idee: neuen Wohnraum in Form von Tiny Houses, also Kleinsthäuser, in den Gärten von Privatpersonen zu schaffen.

 

In drei Jahren möchte Quatorze 50 solcher Häuser bauen und so bis zu 100 Geflüchteten zu einem neuen Zuhause verhelfen. Die Gebäude bestehen aus Holz und sind mit Karton isoliert. In Zukunft sollen sie auch mit einer Solaranlage und einer Dusche mit Wasseraufbereitung ausgestattet werden. Die Kosten könnten dadurch gedeckt werden, die Häuser an Reiseanbieter zu verkaufen und sie ihnen nach zwei Jahren zu überlassen.

Ein Erfahrungsbericht über das Leben als anerkannter Flüchtling im Garten einer Pariser Familie ist auf der Plattform Place erschienen.

Mehr zu Quatorze: https://www.facebook.com/quatorze.cc/

 

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