Preisausschreibung ‚Integrating Refugee Populations within Cities‘

Die Organisation IDeA – International Development in Action schreibt jährlich einen weltweiten, interdisziplinären Wettbewerb aus, um Ideen zu finden, die Menschen auf der Flucht unterstützen. Die Registrierung für das diesjährige Preisausschreiben „Integrating Refugee Populations within Cities“ läuft bereits und steht bis zum 1. Februar 2018 offen.

IDeA fordert Kreative Köpfe dazu auf, Design- und Strategielösungen zu entwickeln, die Geflüchteten und Gemeinden dabei helfen, den Zugang zueinander, sowie Interaktion und Partizipation zu verbessern. Die Entwürfe sollen sich auf eine der drei Projektstädte beziehen: Nairobi (Kenia), Amman (Jordanien) und Berlin (Deutschland). Mehr zu den Hintergründen gibt es auf der Wettbewerbsseite.

Die besten Teams werden im Frühjahr 2018 eingeladen, ihren Entwurf in New York City vor einer hochkarätigen Jury vorzutragen, die aus Architekten, Stadtplanern, Designern und Migrationsexperten bestehen wird. Darunter Mitglieder von UN Habitat, der International Organization for Migration (IOM), dem International Rescue Committee (IRC) und anderen mehr.

Studierende, Architekturstudios, Politiker und andere Interessierte weltweit werden dazu aufgerufen, teilzunehmen, ungeachtet der Nationalität oder des beruflichen Hintergrundes.

 

Hier geht es zur Registrierung:
http://www.idevelopment.us/

 

European Cities and the Refugee Situation: A Laboratory for Affordable Housing and Urban Resilience?

Das Pariser Think Tank La Fabrique de la Cité (die Stadtfabrik) lädt ein zu einem Symposium zum Thema Geflüchtete und Bezahlbarer Wohnraum.

Die Tagung European Cities and the Refugee Situation: A Laboratory for Affordable Housing and Urban Resilience? entstand aus einem transnationalen Forschungsprojekt der Gruppe, bei dem sie sich mit der Robustheit europäischer Städte gegenüber demographischen Schocks beschäftigt haben. Als spezielles Beispiel diente der Zustrom an Asylsuchenden nach Europa im Jahr 2015.

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Architekturmuseum und dem Making Heimat-Projekt wurde zum Abschluss des Forschungsprojekt eine Konferenz gestaltet, die die architektonischen und stadtpolitischen Antworten deutscher Kommunen auf die Herausforderung der Unterbringung von Asylsuchenden untersucht. Etwa einhundert Politiker, Experten und Journalisten kommen hier zusammen, mit dem gemeinsamen Ziel, die Ankunft und Aufnahme von Geflüchteten zu verbessern. Hierbei geht es um Themen wie bezahlbaren Wohnraum, die Mobilisierung der Zivilgesellschaft und die Förderung der Städtezusammenarbeit. Ziel ist es, kollektive und sofortwirksame Maßnahmen zu finden, um Städte resilienter gegenüber solchen Herausforderungen zu machen.

 

European Cities and the Refugee Situation: A Laboratory for Affordable Housing and Urban Resilience?

// Datum: 23. November 2017
// Uhrzeit: 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr
// Ort: Vorhoelzer Forum der TU München, Arcisstr. 21, 80333 München
// Eintritt: frei
// Anmeldung: contact@lafabriquedelacite.com

Veranstaltungsempfehlung: Re-tracing Home auf der Vienna Design Week

Die Veranstaltung Re-tracing Home lädt alle Interessierten ein, sich auf der Vienna Design Week (29.09.-08.10.2017) gemeinsam mit den Veranstaltern in Workshops Gedanken darüber zu machen, wie ein ideales Zuhause aussieht. Insbesondere Geflüchtete sind willkommen, ihre Vorstellungen einzubringen und zu diskutieren.

 

Die Anmeldung zu den verschiedenen Workshops erfolgt über Facebook:

GUIDED CITY WALKS WITH LOCAL NEWCOMERS

Wie sieht Wien durch Ihre Augen aus?
Stadtführungen ermöglichen uns Gemeinsamkeiten und Abweichungen von täglichen Aktivitäten, kulturellen Nutzungen von öffentlichem Raum und räumliche Wahrnehmungen unserer Umgebung zu verstehen. Neuankömmlinge aus lokalen “Flüchtlingsprojekten” werden die Diskussion über eine sich verändernde Nachbarschaft bereichern.

DRAWING HOME WORKSHOPS

Der kreative Zeichnen- und Schreib-Workshop wird Neuankömmlinge, SozialarbeiterInnen, DesignerInnen und VDW BesucherInnen zum Austausch über das alte, neue und ideale “Zuhause” zusammenbringen.

Es soll untersucht werden, inwieweit das Sprechen, Schreiben und Zeichnen mit unterschiedlichen Stimmen dazu beitragen kann den soziokulturellen und architektonischen Hintergrund der TeilnehmerInnen in den Gestaltungsprozess ihres „Zuhauses“ miteinzubeziehen

BUILDING HOME WORKSHOPS

Bau‘ dein “ideales Zuhause” mit uns! Basierend auf den Ergebnissen des Kreativworkshops werden wir zusammen eine Installation eines “idealen Zuhauses” gestalten und bauen. Wie möchten Sie leben?
Der “work in progress” Bau-Workshop soll TeilnehmerInnen ermöglichen eine ergebnisoffene Manifestation eines “Zuhauses” zu konzipieren, planen und realisieren. Die Gestaltung und Budgetierung wird durch den täglichen Austausch vor Ort entwickelt.

Summerschool Future Maker/s – Future Market/s

Diesen September findet für internationale Studenten in Berlin eine Summerschool statt, bei der es darum geht, mit Designmethoden die Talente und Fähigkeiten von Newcomern zu ermitteln und Szenarien zu entwickeln, wie diese auf dem ‚Markt der Zukunft‘ genutzt werden können, sodass alle davon profitieren.

Der Workshop findet auf einem ehemaligen Stasi-Areal in Berlin-Lichtenberg statt. In einem Teil dieses Komplex wurden in den vergangenen Jahren ca. 1300 Asylsuchende untergebracht. Die 10-tägige Summerschool wird untersuchen, wie das Areal im Speziellen und Lichtenberg im Allgemeinen von diesem Zuzug vom Menschen profitieren kann, die motiviert sind, aktiv etwas beizutragen.

Lehrende sind Kaja Kühl von der Columbia University, Katharina Rohde von der KU Leuven und Oliver von Spreckelsen von der UdK Berlin.

In Teil 1 der Summerschool, ‚Future Maker/s‚ vom 4. bis zum 10. September 2017 werden Talente, Netzwerke und Orte in Berlin-Lichtenstein untersucht, die Potenzial aufweisen. Am Ende entsteht eine interaktive Installation.

In Teil 2, ‚Future Market/s‚ vom 11. bis zum 15. September, beschäftigen sich die Studierenden mit möglichen Szenarien, die den Ambitionen der Newcomer Möglichkeitsräume bieten.

Einer öffentlichen Auftaktveranstaltung am 5. Semptember folgen Workshops mit lokalen Akteuren (wie z.B. der Wohnungsbaugesellschaft Berlin, Howoge), eine Ausstellung der Zwischenergebnisse und eine Abschlussveranstaltung, bei der die Ergebnisse vorgestellt und getestet werden.

Mehr dazu folgt in Kürze.