Veranstaltungshinweis: Ausstellung Entwerfen der TU Wien mit Home not Shelter!

Am 17. Mai 2017 eröffnet die Ausstellung Entwerfen der TU Wien mit einer großen Feier.

Bis zum 24. Mai werden die besten Entwurfsübungen der Architekturfakultät aus dem
Sommersemester 2016 und dem Wintersemester 2016/17 gezeigt.
In diesem Zeitraum entstanden an der TU knapp 2400 Entwurfsarbeiten, die sich mit rund 130 verschiedenen Themen auseinandersetzten.

Natürlich mit dabei: Traudi von Home Not Shelter! und ihre adaptiven Wohnheimszimmer für Geflüchtete und Studierende im Haus Hawi.

 

Eröffnung: MI 17.5.2017, 19:00 Uhr

Ausstellung: 18. – 24. Mai 2017
Öffnungszeiten: Mo – Fr: 13 – 20 Uhr; Sa / So: 13 – 18 Uhr

Rahmenprogramm: http://ar.tuwien.ac.at/

Ort: Ehemaliges k. und k. Post- und Telegraphenamt
Zollergasse 31
1070 Wien
U3 – Neubaugasse

 

Veranstaltung: Destination Berlin. Strategies of Arrival Architecture

Unter dem Titel Destination Berlin. Strategies of Arrival Architecture findet in der Berlinischen Galerie am Samstag, den 6. Mai 2017 ein eintägiges Festival zum Thema „Flucht und Architektur“ statt – mit Beteiligung von Home not Shelter!

Die Veranstaltung setzt auf diskursive Formate, auf Stimmen von Geflüchteten und auf die Beteiligung der Gäste. Das Museum wird über künstlerische Fragen hinaus zum Ort des politischen und soziokulturellen Austauschs.

Berlin war und ist Ankunftsstadt für zahlreiche Geflüchtete. Die aktuelle Situation hat sich durch die Flüchtlingsbewegung aus dem Nahen und Mittleren Osten, Afrika und der Abwanderung aus den Balkanländern zugespitzt. Prognosen zufolge werden rund 100.000 Newcomer in der Hauptstadt bleiben. Um überfüllte Notunterkünfte zu entlasten, werden zahlreichen Geflüchteten auf dem Weg zu einer dauerhaften Bleibe Zwischenunterkünfte zugewiesen. Die Diversität der zugewanderten Menschen mit ungewisser Aufenthaltsdauer fordert Stadtplaner*innen und Architekten*innen, bauliche und soziale Lösungen zu finden. Zu den Fragestellungen des An- und Unterkommens realisieren die wissenschaftlichen Volontärinnen der Berlinischen Galerie ein zweisprachiges Festival.

Im Rahmen der Veranstaltung soll diskutiert werden, wie die architektonischen Konzepte in Berlin bislang aussahen, welche künftig geplant sind und inwiefern realisierte Projekte langfristig zur sozialen Einbindung und Selbstermächtigung der Geflüchteten beitragen. Neben Diskussionsrunden mit Newcomern und Experten finden Artist Talks, Film Screenings, ein Live-Podcast und Führungen im Stadtraum statt.

Mit Beiträgen von: Firas Alshater (Autor, Berlin); Halil Altındere (Künstler, Istanbul); Sally Below (Beraterin für urbane Strategien, sbca, Berlin); Andrea Hofmann (Architektin, raumlaborberlin); Barbara Caveng (Künstlerin, KUNSTASYL, Berlin); René Kreichauf (Stadtforscher, Berlin, Brüssel); Sven Lager (Refugio Sharehaus, Berlin); Aymen Montasser (Architekt, KUNSTASYL, Berlin); Lessano Negussie (Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main); Ralf Pasel (Architekt, Home not Shelter!, Technische Universität Berlin); Psychotalk (Alexander Waschkau, Sven Rudloff, Sebastian Bartoschek, Psychologen, Podcaster, Hamburg, Düsseldorf und Herne) mit Alexa Waschkau (Ethnologin, Autorin Hamburg); Dachil Sado (Student an der Kunsthochschule Weißensee, KUNSTASYL, Berlin); Bernhard Strecker (Stadtplaner, Berlin).

Eintritt frei, Anmeldung bis 03.05.2017 unter destination@berlinischegalerie.de

Samstag, 06.05.2017, 11:00 Uhr – 17:00 Uhr
Berlinische Galerie
Landesmuseum für Moderne, Kunst, Fotografie und Architektur
Alte Jakobstraße 124–128
10969 Berlin

Programmflyer: HIER

Social Scale – SYMPOSIUM ZUR AUSSTELLUNG MAKING HEIMAT. GERMANY, ARRIVAL COUNTRY

Home not Shelter! unterstützt das Symposium Social Scale im Deutschen Architekturmuseum am 3. März 2017.

 

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In dem ganztägigen Symposium zum Thema Wohnen und Migration werden nationale und internationale Projekte zum Thema „Making Heimat“ vorgestellt. Bauprojekte also, die Migranten das Ankommen an ihrem neuen Wohnort erleichtern sollen.

Schwerpunkte sind dabei die Skalierbarkeit, das Integrationspotential und die langfristige Nutzung der Bauten. Außerdem werden Fragen diskutiert, wie: ‚Wie viel Integrationspotential haben unterschiedliche Standorte in Großstädten, Klein-
städten, Stadtteilen und auf dem Land?‚ und ‚Was sind die baulichen aber auch
gesellschaftlichen Voraussetzungen, damit Integration gelingen kann?‘

Mit dabei sind viele Arbeiten aus dem Home not Shelter!-Netzwerk, wie der Design Build-Entwurf Gemeinschaftshaus Spinelli der TU Kaiserslautern und das Projekt am Dantebad von Florian Nagler. Die Architekten selbst werden ihre Gebäude vorstellen. Auch internationale Architekten und Initiativen werden am Symposium teilnehmen, sowie Soziologen, Migrationsforscher und Stadtplaner.

 

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Doug Saunders, der Autor von „Arrival City“ und Mitentwickler der Ausstellung „Making Heimat. Germany, Arrival Country“ (Deutschlands Beitrag zur Architekturbiennale in Venedig 2016) wird einen Ausblick auf die Zukunft geben und hält zum Abschluss des Symposiums einen Vortrag mit dem Titel: „Die neue Völkerwanderung — Arrival City“.

Die Ausstellung Making Heimat. Germany, Arrival Country ist vom 4. März  bis zum 10. September 2017 im Deutschen Architekturmuseum DAM in Frankfurt am Main zu sehen.

 

Anmeldung

Die Anmeldung zum Symposium erfolgt über diese Email-Adresse: info@makingheimat.de

Broschüre

Social Scale – Symposium zur Ausstellung Making Heimat. Germany, Arrival Country (PDF, 238 KB)

Antrittsvorlesung Alexander Hagner an der FH Kärnten mit Buchvorstellung Home not Shelter!

Am gestrigen Dienstag, den 4. Oktober 2016, begann Home not Shelter!-Teammitglied Alexander Hagner (TU Wien) seine neue Stiftungsprofessur für Soziales Bauen an der FH Kärnten mit einer Antrittsvorlesung.

Der Titel des Abends und der Ausstellung an der FH Kärtnen, die damit eröffnet wurde, lautet Randerscheinung – realisierungsrelevante Semesterarbeiten für benachteiligte Menschen. Hagner berichtete über prägende Stationen seiner Biografie, stellte Bauprojekte aus  der Vergangenheit wie z.B. die VinziRast vor und sprach über bisherigen Lehrinhalte um einen Ausblick auf seine zukünftige Arbeit möglich zu machen. Er wurde dabei nicht müde zu betonen, dass es wichtig ist, nicht nur zur sprechen sondern vor allem zu handeln. „Architecture is not about design, its about people!“ war eines seiner zentralen Credos. Seine Studierenden können sich nach diesem Ausblick auf ein spannendes Semester mit ihm freuen.

Zudem war die Hans Sauer Stiftung vor Ort und  präsentierte das kürzlich erschienenen Buch Home not Shelter! Gemeinsam leben statt getrennt wohnen (Hg. Ralf Pasel, Alexander Hagner, Hans Drexler, Ralph Boch, jovis Verlag 2016).

 

 

Die Ausstellung welche im Innenhof der FH in Spittal zu sehen ist, zeigt einige Projekte mit denen sich Hagner und seine Studierenden in den letzten Jahren beschäftigt haben: Parasitic > > Symbiotic zeigt Arbeiten, die sich mit der Erschließung des öffentlichen Raum für benachteiligte Menschen auseinandersetzt, es werden Auszüge aus der Home Not Shelter!-Publikation gezeigt und auch Traudi, die erste Umsetzung aus der Home Not Shelter!-Initiative kommt hier zur Aufführung. Zu diesem besonderen Anlass waren auch die fleißigen Traudi-Mitarbeiter vor Ort, die zur Freude ihres ehemaligen Dozenten die Baustelle in Wien für eine Nacht verlassen haben.

Die Ausstellung ist weiterhin zu sehen und hat folgende Öffnungszeiten:
05.10. – 19.10 / 25.10.- 24.11. / Mo. – Fr. 9.00 – 19.00
in der Villacherstraße 1 / 9800 Spittal an der Drau