Integration gemeinsam gestalten

Gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst entwarf Home not Shelter! neue Ansätze, die durch partizipative Prozessgestaltung, Integration befördern und eine lokale Einbettung von Unterkünften für Geflüchtete in angrenzende Stadtteile ermöglichen.

Home not Shelter! bietet nun an, die Umsetzung der Projekt-Konzepte in Kooperation mit den notwendigen Partnern zu begleiten, zu moderieren und zu kuratieren.

 

Neue Ansätze der lokalen Einbettung von Unterkünften für Geflüchtete

In den letzten Jahren sind in Deutschland an zahlreichen Orten Flüchtlingsunterkünfte entstanden, die die dortigen Nachbarschaften auf lange Zeit prägen werden. Allerdings wurden die Unterkünfte nur selten als Teil der Stadtentwicklung gesehen. Zumeist liegen sie in abgelegenen Randviertel, mit einer unzureichenden sozialen und mobilen Infrastruktur. So wird die Integration der Geflüchteten erschwert, was hohe Kosten für die Menschen und das lokale Miteinander mit sich bringt.

Leitprinzipien

Die vorgestellte Broschüre von Home not Shelter! beschreibt neue Ansätze, die durch eine partizipative Prozessgestaltung Interaktionsräume schaffen und neue Integrationspfade in die Nachbarschaft und die Stadt eröffnen. Dabei setzt das Projekt auf eine aktive Zusammenarbeit zwischen Expert*innen, Studierenden, Sachkundigen zur Unterbringung von Geflüchteten und vor allem den Bewohner*innen und ihren Betreuer*innen vor Ort. Die Ansätze kombinieren Praktiken der sozialen und interkulturellen Arbeit mit Methoden der Partizipation und des Social Design. Sie wurden im Kontext einer von der Malteser Hilfsdienst gGmbH betreuten Unterkunft im Stadtbezirk Münster seit Oktober 2017 entwickelt und sind auf vergleichbare Kontexte übertragbar.

 

Von der Analyse zum Ansatz

Die eingangs beschriebene Problemstellung wurde durch eine umfangreiche qualitative Analyse durch Home not Shelter! genauer untersucht.

Stimmen zum Problemfeld Unterkunft

In diesem Zusammenhang wurden im Rahmen von Begehungen subjektive Eindrücke gesammelt, lokale Veranstaltungen besucht, Ehrenamtliche bei der Arbeit begleitet und wiederholt Workshops mit Beteiligten durchgeführt. Den Kern der Analyse bilden 15 problemzentrierte Interviews, die mit Geflüchteten unterschiedlichen Alters, Familienstands und Herkunftslandes sowie mit in der Unterkunft aktiven Haupt- und Ehrenamtlichen durchgeführt wurden. Die anschließende Auswertung zeigte vier zentrale Problemfelder: Die Unterkunft, die Umgebung, das soziale Umfeld und die Kommunikation. Rechercheergebnisse zu erfolgreichen Integrationsprojekten sowie Wissen aus sozialer Arbeit, Stadtsoziologie, Integrationsforschung und anderen Bereichen ergänzen die Analyseergebnisse.

Die Recherchephase hat nicht nur verschiedene Probleme in der Unterkunft und deren Umgebung aufgedeckt, sondern konnten auch verschiedene Handlungsfelder und Maßstabsebenen erkannt werden. Jedes daraufhin entwickelte Projekt-Konzept positioniert sich unterschiedlich stark bezüglich dieser Handlungsfelder und Maßstabsebenen.

 

 

Projektkonzepte

Nach der Recherchephase wurden in einem offenen Prozess Ideen generiert und gemeinsam mit SozialarbeiterInnen des Trägers bewertet und modifiziert. Tragfähige Ideen wurden in mehreren Schritten zu Projekt-Plänen zusammengefasst, konkreter beschrieben, abgeändert und weitergeführt.

Die im Paper beschriebenen Projekt-Konzepte enthalten Informationen zur Zielstellung, der Problembehandlung und den Stärken und Schwächen. Ergänzt wurde jedes Projekt-Konzept durch ein Durchführungskonzept, das als Ausgangspunkt der Planung dienen soll. Diese Projekt-Konzepte setzten unterschiedliche Schwerpunkte im Hinblick auf die Handlungsfelder Raum, Gemeinschaft und Aktionen. Darüber hinaus variieren auch die Ausprägungen auf Meso-, Mikro und Makroebene. Einzelne Projektideen können je nach Bedarf vor Ort angepasst und kombiniert werden.

Die Broschüre stellt eine kondensierte Wissenssammlung ausgewählter Informationen dar, im Umsetzung-Prozess kann auf den gesamten Wissenspool zurückgegriffen werden.

 

Projektpaket

Alle Projekt-Konzepte zusammen ergeben ein Projekt-Paket. Dieses Projekt-Paket bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den drei Handlungsfeldern und Maßstabsebenen. Dadurch kann es einen ganzheitlichen und langfristigen Nutzen für alle Beteiligten bringen.

 

Prozessbeginn Stuttgart: Umgestaltung der Gemeinschaftsräume

Die von der Malteser Hilfsdienst gGmbH betreute Unterkunft im Stadtbezirk Münster im Norden Stuttgarts wurde für ein weiteres Pilotprojekt zur ergebnisoffenen Umgestaltung der Gemeinschaftsräume ausgewählt. Ergebnis können Räume sein, die für spezifische Nutzungen wie Lernen, Spielen, Arbeiten oder auch Rückzug und Entspannung neu genutzt werden – Die genaue Form der Räumlichkeiten und ihre konkreten Nutzungskonzepte werden im partizipativen Prozess mit den Beteiligten definiert.

 

Überblick zum Konzept „Umgestaltung der Gemeinschaftsräume“

In einer ersten Kick-Off Veranstaltung Anfang Oktober soll der denkbare Prozess transparent gemacht und eine Gruppe Interessierter gefunden werden. Erste Gestaltungsideen der Beteiligten werden auf Grundrissplänen realisiert. Ein abschließendes Grillfest lädt zum gegenseitigen Kennenlernen ein.

Am 15. Oktober folgt ein Programmierungs-Workshop mit den Baupiloten. In Teams werden dabei visionäre Collagen oder Raummodelle aus unterschiedlichen Materialien erstellt, um Nutzungs- und Atmosphärenwünsche zu visualisieren.

Home not Shelter! kann bei der Umsetzung des Workshops auf die Expertise der Baupiloten zählen, welche im Rahmen des Projekts „ALLMENDRAUM – Gemeinschaftsräume für Flüchtlingsunterkünfte – Partizipative Strategien für eine Bauwerkstatt“, der TU München, bereits in einem ähnlichen Kontext aktiv wurden. In einem partizipativen Workshop in einer Augsbuger Flüchtlingsunterkunft wurden unter der Leitung von Susanne Hofmann Visionen, Ideen und Pläne entwickelt, die später für eine Ausstellung aufbereitet und zum Großteil in der Unterkunft umgesetzt wurden. Dabei sollten die Wünsche gezielt auf Atmosphären, auf Vorstellungen eines allgemeinen, idealen Ortes gelenkt werden und nicht auf die speziellen Einzelwohnungen selbst, so Hofmann. Der Innenhof wurde letztlich mit mobilen Sitzmöbeln und Pflanzenelementen ausgestattet, eine Garage zu einer Werkstatt umfunktioniert und eine andere Garage mit flexibler Nutzung gestaltet. Ein wesentlicher Teil des Konzepts war es, dass die Bewohner der Unterkunft in einer Werkstatt beständig Baumodule für den Innen- und Außenbereich weiter bauen können.

Nach mehrfacher Bewertung und Ergänzung der Ergebnisse aus den vorangegangenen Workshops, werden diese in der Entwurfsphase in eine realisierbare und wertige Raumgestaltung übersetzt und in einer Bau-Woche, ähnlich wie in der Augsburger Unterkunft, gemeinsam im Selbstbaumodus umgesetzt. Ein von den BewohnerInnen mitorganisiertes Eröffnungsfestival rundet den Umgestaltungsprozess der Gemeinschaftsräume ab und soll zur selbstständigen Fortführung anregen.

Die Umsetzung weiterer Projekt-Konzepte bis hin zum gesamten Projektpaket ist denkbar.

 

Zusammenfassung

Home not Shelter! hat eine Stuttgarter Flüchtlingsunterkunft expemplarisch für die derzeit vielerorts erbauten Gemeinschaftsunterkünfte untersucht. In der sozialräumlichen Analyse haben sich vier Problemfelder gezeigt, die die Integration von Geflüchteten erschweren.

Anhand dieser Problemfelder wurden Projekt-Konzepte entwickelt, die drei Handlungsfelder – Räume, Gemeinschaft und Aktionen – und drei Maßstabsebenen – Mikro-, Meso- und Makro-Ebene – abdecken. Diese Projekt-Konzepte sind von Grund auf partizipativ und im Verlauf und den Ergebnissen offen gestaltet.

Die Kombination aller Projekt-Konzepte ergibt das Projekt-Paket. Diese Kombination bietet ein ausgewogenes Verhältnis der Handlungsfelder und Maßstabsebenen und kann daher ein ganzheitliches und langfristiges Ergebnis für alle Beteiligten erzielen.

Die Projekt-Konzepte und das Projekt-Paket stellen Vorschläge dar. Die konkrete Planung, Zusammenstellung und Umsetzung von Projekten sollte für jede Unterkunft nach Bedarf angepasst werden.

Home not Shelter! bietet an, die Umsetzung der Projekt-Konzepte in Kooperation mit den notwendigen Partnern, wie in Stuttgart, zu begleiten, zu moderieren und zu kuratieren. Die Integration der örtlichen Stakeholder mit in den Prozess ist dabei essentiell.

 

Projektbeteiligte

Home not Shelter!

Malteser Hilfsdienst gGmbH

Hans Sauer Stiftung

MORETHANSHELTERS

Projektunterstützende Experten

Werkraum

Die Baupiloten

Autoren: Ralph Boch, Daniel Kerber, Marlene Franck, David Friel

Zum Artikel „Mut zur Partizipation“ über das Projekt „ALLMENDRAUM – Gemeinschaftsräume für Flüchtlingsunterkünfte – Partizipative Strategien für eine Bauwerkstatt“, geleitet von Hilde Strobl und Maren Kohaus, geht es hier.

 

 

 

 

Vom Laufhaus zum interkulturellen Ort – Why not?

Architekturstudierende der FH Kärnten unterstützen im Sommersemester 2018 das Projektvorhaben vom Verein Vobis & DER.RAUM dabei, einen ungewöhnlichen Leerstand, das ehemalige Laufhaus „why not“, in einen interkulturellen Ort der Begegnung zu verwandeln.

Konsumfreies Stadtteilzentrum

 

„Benachteiligte Menschen im urbanen Raum, Menschen die mehr als andere auf den öffentlichen Stadtraum angewiesen sind, finden immer weniger Platz darin, da auch diese zunehmend kommerzialisiert werden.“

 

Warum nicht lieber ein Stadtteilzentrum entwickeln, in dem Konsum erstmal keine Rolle spielt, Gemeinschaft dafür aber umso mehr? Die von den Studierenden erarbeiteten Konzepte sehen in dem neuen interkulturellen Raum in der Siebenhügelstraße, Potential für ein Sprachcafé, Holz-, Textil- und Fahrradwerkräume, Veranstaltungsräume und Platz für Kochabende, Ausstellungen, gärtnerische Tätigkeiten etc. Ziel ist es, einen sozialen Treffpunkt zu gestalten, der insbesondere sozial benachteiligten Menschen wie MigrantInnen zeigt, dass sie zur Gesellschaft gehören und wertvolle Beiträge für diese leisten.

 

 

Neben dem Raumprogramm entwickelten die Studierenden aber nicht nur Vorschläge für die einzelnen Umbaumaßnahmen der bestehenden Gebäude und Außenanlagen sowie deren architektonische Gestaltung, sondern auch einen Umsetzungsplan und eine Strategie zur partizipativen Einbindung aller Akteure.

 

 

Ende Juni wurde das Projekt im Rahmen einer Präsentation und einer Ausstellung mit anschließendem Auftaktfest in der ehemaligen Kegelbahn am Areal vorgestellt. Aufgrund des sehr positiven Feedbacks beabsichtigt der Architekturstudiengang der FH Kärnten, das Projekt im kommenden Wintersemester in einer Design Build Lehrveranstaltung weiter zu vertiefen und zu begleiten.

Die Entwürfe der Studierenden sind bei Anmeldung beim Verein Vobis vor Ort einsehbar.

 

Team der Studierenden:

Adnane Karouach, Anne Scherbler, Christina Meier, Dongni Zheng, Ferdinand Ulbing, Franz Wegscheider, Jeannette Petritz, Julia Brogyanyi, Magdalena Riepl, Omar Ismaili, Simon Kaltenberger

Team der Lehrenden:

Alexander Hagner, Florian Anzenberger, Gordana Brandner-Gruber, Stefan Breuer

Team der Bauherrschaft:

vobis http://verein-vobis.com/, DER.RAUM https://derraum.eu/, neoHome neoHome@gmx.at

 

Zum Video “Why not in Klagenfurt 2018” geht es hier.

Von der Niederländischen Botschaft zur Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Buch: Das Home not Shelter! Plug-In wird in seiner neuen Heimat eingeweiht!

Am kommenden Dienstag, den 31.07.2018, wird das Home not Shelter! Plug-In in der Flüchtlingsunterkunft in Berlin-Buch eingeweiht. Ein Grund zum Feiern ist vor allem der partizipative Prozess, in dem Studierende der TU Berlin und Geflüchtete gemeinsam das modulare Pavillon an seinen neuen Standort angepasst und dort fest installiert haben.

Während des MakeCity Festivals 2018 diente der experimentelle Raum auf dem Gelände der Niederländischen Botschaft als Veranstaltungsort und Ort der Begegnung. In den letzten Wochen wurde der Prototyp dann abgebaut und unter der Begleitung von Caroline Sorbier in der Flüchtlingsunterkunft Berlin-Buch als Gemeinschaftspavillon wiederaufgebaut. Hier soll er seinem eigentlichen Zweck nachkommen, der Schaffung eines neuen Gemeinschaftsraumes.

Der Umzug und Wiederaufbau des Pavillons fand in einem beachtlichen 4-wöchigen, offenen Prozess statt. Zahlreiche BewohnerInnen brachten ihr Wissen und ihre Fähigkeiten mit ein, um das Pavillon als zentralen Treffpunkt zu erbauen. Die ortsspezifisch adaptierbare Raumstruktur wurde an die Wünsche und Meinungen der BewohnerInnen angepasst und durch z. B. Sitzgelegenheiten und einen großen Gemeinschaftsgrill ergänzt.

Der Heimat auf der Spur

Gerade beim Thema Flucht und Migration dreht sich vieles um die Frage nach der Heimat. Die einen müssen sie verlassen, die anderen wollen sie vor Eindringlingen schützen. Aber was ist eigentlich Heimat? Wer und was ist Teil davon und wie kann eine neue Heimat entstehen?

„Re-tracing HOME“

Das internationale Architekten-Kollektiv Guerilla Architects wollte diesen und weiteren Fragen rund um das Thema Migration, Wohnen und Heimat nachgehen und startete so im Sommer 2017 das partizipative Design-Forschungsprojekt „Re-tracing HOME N° 01“. Mit Unterstützung von Architecture for Refugees wurde das Projekt ein paar Monate später auf der VIENNA DESIGN WEEK 2017 als (Selbst-) Experiment fortgesetzt: Geführte Stadtführungen, Zeichen- und Schreibworkshops, öffentliche Diskussionsrunden und vor allem ein ergebnisoffener Bauworkshop gehörte zum Programm des zweiten, von der Hans Sauer Stiftung geförderten, „work in progress“ Projekts „Re-tracing HOME N° 02“.

 

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In nur 10 Tagen einen leeren Raum in ein „Zuhause“ verwandeln?

Ziel des Workshops sei es gewesen, über verschiedene Elemente eines „idealen“ Heims zu spekulieren und eine temporäre Installation mitzugestalten: Der ergebnisoffene Workshop ermöglichte es Teilnehmenden gemeinsam ein „ideales“ Zuhause zu konzipieren, zu planen und zu bauen. Öffentliche Debatten gaben die Möglichkeit sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln über die Bedeutung von Heimat auszutauschen.

Die Nachforschung (re-tracing) einzelner Geschichten von Heimat sollte dabei helfen, diesen Raum der Geborgenheit, aber auch die mit dem Heimatgefühl oftmals verbundene Angst vor Veränderung oder dem „Anderen“, zu erkunden.

Für Monika Jedrysiak von Architecture for Refugees spielt dabei besonders der öffentliche Raum eine wichtige Rolle: Der Prozess der Schaffung einer neuen „Heimat“ bedeute, sich mit einer neuen psychologischen und physischen Umgebung auseinanderzusetzen, dafür genüge es also nicht in einer unvertrauten Stadt ein Dach über dem Kopf zu haben, entscheidend seien Räume für Kommunikation, Begegnung und Austausch.

„Zuhause scheint kein Ort zu sein…“

…Es ist eher eine Situation bei Menschen, wo man sich wohl fühlt und weiß, dass man immer wieder zurückkommen kann.“

Das Zuhause wurde von vielen Teilnehmenden nicht als „realen Raum“ gesehen, sondern vielmehr als eine Kombination unterschiedlicher Faktoren wie Privatsphäre, Gemeinschaft, Verantwortung, Konnektivität, Netzwerk und Komfort.

Wie eine Teetasse sei auch die Heimat „tragbar“ – Ein Heimatgefühl könne auch ortsunabhängig durch vertraute Routinen wie das tägliche Familienabendessen oder den gemeinsamen Tee um 17 Uhr entstehen.

Laut Benedikt Stoll von Guerilla Architects zeigte sich letztlich, dass man einen Ort viel schneller Zuhause nennen könne, als der deutsche Begriff „Heimat“ zunächst impliziert und dass der teilweise antizipierte Unterschied der multikulturellen Vorstellung von „Zuhause“ meist nicht bestätigt wurden.

Die Installation

Die temporäre Installation auf den VIENNA DESIGN WEEKS sei letztlich nicht dazu gedacht gewesen, Antworten auf die aktuelle Wohnungsfragen zu geben, sondern viel mehr zu hinterfragen, was „Heimat“ oder „zu Hause“ aus verschiedenen Perspektiven und Hintergründen bedeuten kann und Denkanstöße zu liefern, die die Bedeutung von räumlichen Grundelementen hinterfragen.

Erkenntnisse, Fotos und Zitate hat das „Re-tracing HOME“ Team in einer abschließenden Publikation zum Projekt zusammengefasst. Zur Publikation.

Weitere Informationen zu „Re-tracing HOME N° 02“ gibt es hier.

Wie geht es weiter?

Das Projekt befindet sich momentan in seiner 3. Runde und begibt sich im Berliner Bezirk Lichtenberg auf die Suche nach sozialräumlichen Netzwerken – also nach der „Heimat“ im Kiez. In Kooperation mit der Stiftung Stadtkultur (Howoge) soll eine Grundlagenermittlung von Bedürfnissen und Wünsche der lokalen Anwohnerschaft in soziokulturelle Projekte für die Zukunft überführt werden.

Im Frühjahr 2019 wird eine abschließende Ausstellung die Erkenntnisse und Geschichten aus dem 1,5-jährigen Forschungsprojekt „Re-tracing HOME“ gegenüberstellen und versuchen den „Heimat“ Begriff in seinen zeitgenössischen Darstellungen und Vorstellungen zu präsentieren.

 

Team Guerilla Architects

 Anja Fritz, Tobias Hattendorf, Benedikt Stoll

mit Bassel Fayad, Monika Jedrysiak, Edwar Hanna, Stephanie Köck

Partners

Architecture for Refugees, Caritas Wien, future.lab

Supporters

C4D – Communication for Development, Hans Sauer Stiftung, Nut & Feder, Makava, Sonnentor