City in Transition Festival

// Festival vom 24.-29. September 2019 in Zürich
Organisation: Architecture for Refugees

Die Architecture for Refugees Community in der Schweiz organisiert ein Festival in Zürich, das unter dem Motto Klimawandel steht. Das Festival will Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Sprachen zusammenbringen und neue Ideen für eine integrative und nachhaltige Stadt entwickeln. Zürich soll zu einem Raum der Gemeinschaft und einem Ort für Alle werden. Diese Visionen können dann auch auf andere Städte übertragen werden. Besucher werden über die Dringlichkeit unseren Planeten zu schützen informiert und zum Handeln und Umdenken animiert.

Das Programm ist bunt gemischt und bietet neben Stadtführungen und Diskussionen auch Workshops, Filme und Musik. Unter anderem dabei, ist die Urban Shorts Reihe aus München. Diese präsentieren junge Filmemacher*innen, die sich in ihrer Arbeit mit der anderen Stadt und ihrem ganz eigenen Blickwinkel auseinandersetzen. Urban Shorts, das sind urbane Kurzfilme, mal ernst, mal komisch oder auch mal ganz abgedreht.

Das Festival steht allen offen und der Eintritt ist, dank ehrenamtlichem Engagement, Spenden und Sponsoring, frei.

Mehr Informationen zum Programm gibt es auf hier.
Foto: Architecture for Refugees

Home not Shelter! 3- Gemeinschaftshaus Spinelli

Endlich ist es soweit: der dritte Band der Reihe „Home not Shelter!“ ist erschienen!

Im Sommer 2016 bauten Architekturstudenten der TU Kaiserslautern zusammen mit Geflüchteten in der Landeserstaufnahmeeinrichtung Spinelli Barracks in Mannheim ein Gemeinschaftshaus, das sie zuvor selbst entworfen hatten. Die Geflüchteten, die nach ihrer Ankunft in Deutschland zu einer langen Zeit der Passivität verurteilt sind, waren bereits in den Planungsprozess integriert und erhielten die Gelegenheit, sich einzubringen und ihr Umfeld aktiv mitzugestalten. Das Gemeinschaftshaus sollte einen Ort für gemeinsame und individuelle Nutzungen schaffen, denn die Umgebung bot sonst keine Räume mit Aufenthaltsqualität.

In der Publikation sind Entwurf, Konstruktion und Bauprozesse des experimentellen Holzbaus, sowie die Kooperation verschiedener öffentlicher Akteure, dokumentiert. Denn die äußerst kurze Projektlaufzeit von sechs Monaten und die Einbindung von Studierenden und Geflüchteten in Planung und Bauausführung erforderte eine präzise Aufgabenteilung und eine sinnvolle Bündelung der Kompetenzen sehr unterschiedlicher Beteiligter.

Auszug aus dem Buch

Die von der Hans Sauer Stiftung geförderte Publikation ist ab sofort hier im Jovis Verlag erhältlich.

Home not Shelter! 2 – Gemeinsam bauen und wohnen in Wien

Endlich ist es soweit: der zweite Band in der Reihe „Home not Shelter!“, ist erschienen!

Der konzeptionellen Arbeit der hochschulübergreifenden Initiative Home not Shelter! zu neuen Wohnformen für Geflüchtete und Studierende folgte im Sommer 2016 eine erste Realisierung in Wien. In der österreichischen Hauptstadt ist es Home not Shelter! – allen voran einer Gruppe von Studierenden der Technischen Universität Wien – gelungen, einen Teil eines Bürogebäudes in ein gemeinschaftliches Wohnheim zu verwandeln, das mittlerweile von einem Wohlfahrtsverband betrieben wird. Eine Projektidee, die als österreichischer Beitrag zur Architekturbiennale 2016 entstanden war, wurde aufgenommen und weitergeführt.

Die Publikation zeigt die bemerkenswerte Zusammenarbeit der Beteiligten, vom Hausbesitzer über den Betreiber, die beteiligten Hochschulen, eine Stiftung, die Studierenden bis hin zu den Geflüchteten, und dokumentiert den gesamten Prozess. Das Ergebnis ist ein überzeugendes Modellprojekt für alternative und partizipativ angelegte Formen der Schaffung von Räumen des Ankommens, des Zusammenlebens und des Übergangs.

 

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Die Publikation ist ab sofort hier im Jovis Verlag erhältlich. Die Veröffentlichung wurde von Thomas Levenitschnig (Port Folio Immobilen) unterstützt.

 

Solidarity-City München?! Konferenz

// Konferenz vom 28. bis  30. Juni 2019
Bellevue di Monaco und Münchner Stadtmuseum | Müllerstraße 2 – 6, 80469 München

„Die Grundidee einer Solidarity City, also einer solidarischen Stadt, ist bestechend einfach: Die Stadt ist für ALLE da, ganz unabhängig von finanziellen Möglichkeiten, Aufenthaltsstatus, Herkunft und Geschlecht. ALLEN ihren Bewohner*innen soll Teilhabe am städtischen Leben möglich sein. Auf der ganzen Welt haben sich Städte zu progressiven Orten entwickelt, die ganz im Gegensatz zu den Nationalstaaten jetzt schon aufzeigen, dass sie bereit sind, neue Wege zu beschreiten und mutiger und pragmatischer an die gesellschaftlichen Herausforderungen heranzugehen. Unter dem Überbegriff Solidarity City zeigen heute schon Städte wie Palermo, New York, Berlin, Barcelona oder Toronto wie ein solidarischeres Zusammenleben praktiziert werden kann.

Hier setzt die Konferenz Solidarity City München ?! an. An drei Tagen widmet sich eine Vielzahl von Workshops, Vorträgen und Diskussionsrunden der Frage, wie aus einer Stadt eine solidarische Stadt werden kann. Dabei diskutieren wir unter anderem die Themen Arbeit, Wohnen, Mobilität, City-ID, Aufnahme von Geflüchteten aus Seenotrettung, Ankerzentren, Einrichtung von Bürger*innen-Asyl und Umgang mit Illegalisierten.

Diese unterschiedlichen Themenbereiche werden vorgestellt und deren rechtliche, politische und gesellschaftliche Herausforderungen und Möglichkeiten reflektiert. Eingerahmt wird die Konferenz im Vorfeld von einem bunten Filmprogramm (20. – 27.6.2019 im Werkstattkino) und dem Theaterstück „PUSH BACK“ (am 27.6.2019 Bellevue di Monaco).

Die Konferenz steht allen offen. Die Teilnahme an den Workshops und Diskussionsveranstaltungen ist kostenlos. Beteiligt euch und macht mit uns München zu einer solidarischen Stadt.“

 

Mehr Informationen zum Programm und der Anmeldung findest du hier.

Grafik und Text: Bündnis Solidarity City München