Der Habibi Dome kann auch digital!

Computerkurs: MS Office

„Office 365: Lerne den Umgang mit Office Produkten wie Word, PowerPoint oder Excel am Computer kennen. In einer kleinen Gruppe bekommst du in dem 2-tägigen Kurs alles Schritt für Schritt erklärt. „

Mit diesem Aufruf haben wir für den Computerkurs vom 24-25.08.2021 geworben und eine Gruppe von sieben Teilnehmer*innen erreicht.

Digitale Fortbildung am Habibi Dome

Der Umgang mit dem Computer gehört längst zu unserem Alltag. Aber wie nutze ich diesen eigentlich richtig? Möglichst sinnvoll und mit Spaß? Mit diesen Fragen sind auch die Anwohner*innen des Stadtteils immer mehr beschäftigt. Und die Corona-Pandemie hat dies noch mehr verstärkt.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, stand der Habibi Dome im August für das Thema digitales Lernen zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit dem Projekt digital for all kids vom Ausbildungscampus und der AWO JMD haben wir am 24. und 25.08.2021 einen Computerkurs im Habibi Dome angeboten.

Durch die Kooperation entstand ein 2-tägiger Computerkurs. In diesem haben sieben Teilnehmer und Teilnehmerinnen eine Einführung in Word, PowerPoint und Excel erhalten. Gekrönt wurde der Abschluss mit einem Teilnehmer*innen-Zertifikat und einem digitalen Geschenk. Damit es aber nicht zu anstrengend wurde, ist die ganze Gruppe mit leckerem Essen und Getränken versorgt worden.

Wir blicken auf eine tolle Kooperation mit großartigen Teilnehmenden und einer wunderbaren Lernatmosphäre zurück! Wir hoffen, dass durch den Kurs die ein oder andere Computer-Krise in Zukunft vermieden werden kann. 😊

Vielen Dank für die wunderbaren Tage!

(c) Alle Bilder Home not Shelter! AWO JMD

Bauworkshop am Habibi Dome

Bauen, bauen, bauen

„Der Habibi Dome ist Deine Bühne, dein Wohnzimmer und Treffpunkt mitten im Hallschlag! Wir arbeiten und bauen gemeinsam daran, dass der Habibi Dome noch schöner für alle wird!“

Unter diesem Motto haben wir in einem zweitägigen Workshop zusammen vielen tollen Teilnehmer*innen aus dem Stadtteil drei Sitzbänke am Habibi Dome gebaut.

Was ist vorher passiert?

Nach vielen Gesprächen mit Nachbar*innen und Besucher*innen des Habibi Domes haben wir festgestellt: Es fehlt an Sitzgelegenheiten, die dauerhaft am Habibi Dome stehen! Auf der Basis von vier Vorschlägen mit Skizzen, konnten Besucher*innen am Dome im Vorfeld abzustimmen, was für Sitzgelegenheit am 23.07 & 24.07 gemeinsam gebaut werden sollten.

Der Bauworkshop

Der Bauworkshop wurde mit dem Werkraum München und Habibi.Works durchgeführt. Dafür haben uns Markus, Michi und Chrissi in Stuttgart besucht und an 2 aufeinanderfolgenden Tagen mit vielen fleißigen Helfer*innen aus dem Hallschlag drei bequeme und robuste Bänke gebaut. Insgesamt konnten so rund 30 Kinder und Jugendliche an dem Projekt teilnehmen. Den handwerklichen Umgang lernen und bei Entscheidungsprozessen in ihrem Stadtteil mitbestimmen.

Wir blicken auf zwei wunderbare, sonnige Tage zurück! Vielen Dank an alle Helfer*innen und Teilnehmer*innen

Mehr zum Habibi Dome im Hallschlag erfahrt Ihr hier.

(c) Alle Bilder Home not Shelter!

Habibi Dome Hallschlag – es geht wieder los!

Nachdem der Habibi-Dome letztes Jahr drei Monate als “Sommerzelt” vor der GU Burgholzstraße stand und dort einen Ort für Austausch, Lernen und Begegnung schuf, ist er dieses Jahr wieder zu Gast im Hallschlag. Diesmal an einem zentraleren Ort im Stadtteil, auf der Grünfläche “Auf der Steig” vor der Nr. 83. Seit den erfolgreichen Aufbautagen in der ersten Juniwoche steht er dort für ganze fünf Monate, von Juni bis Ende September. 

Dabei bietet er Platz zum Spielen, Basteln, Lernen und Entdecken. Über den gesamten Sommer können Kinder, Jugendliche, Familien und Anwohner*innen in dem offenen Zelt vorbeischauen und kostenlos an den unterschiedlichen Angeboten teilnehmen, die von verschiedenen Akteur*innen aus dem Stadtteil gestaltet werden. Das Programm wird aufgrund von den momentanen Corona-Auflagen vor allem auf Kinder und Jugendliche ausgerichtet sein.  

Das Programm wird vielfältig: von einer regelmäßigen Fahrradwerkstatt über Pflanzaktionen bis hin zu Druckwerkstätten und Spielangeboten finden die unterschiedlichsten Angebote statt. Dabei ist der Habibi Dome aber auch immer ein offener Ort, der eine Plattform für die Ideen der Menschen aus dem Hallschlag bieten soll. Falls ihr also Wünsche, Anmerkungen oder eigene Ideen habt, kommt immer gerne auf uns zu! Mail an: homenotshelter@hanssauerstiftung.de 

Woher kommt der Habibi Dome? 

Begonnen hat das Projekt in Griechenland mit der Idee, gemeinsam mit Menschen auf der Flucht in der offenen Werkstatt Habibi.Works einen selbstbestimmten Raum zu schaffen. Seitdem wurde der Habibi-Dome schon in vielen verschiedenen Kontexten aufgestellt. Bei all diesen Aktionen und Veranstaltungen spielten Augenhöhe, kollektiven Strategien und Open Source – als freier Zugang zu Information, Bildung und Technologie – eine zentrale Rolle. Mehr Informationen zu dem Projekt finden Sie hier

Habibi Dome wurde von Franziska Wirtensohn und Michael Wittmann initiiert. Als modulare Architektur, basierend auf Buckminster Fullers „Geodesic Dome“, wird der Habibi Dome zur zugleich flexiblen wie symbolischen Hülle für ein künstlerisches Projekt. Der Habibi Dome wird uns im Rahmen dieses Projektes dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt. Adaptiert und ergänzt wird dieser in Zusammenarbeit mit dem Team des Werkraumes. 

Wer steht hinter dem Habibi Dome Hallschlag?  

Koordiniert wird das Projekt von Home not Shelter! und dem Jugendmigrationsdienst im Quartier der AWO. Die diversen Angebote im Habibi Dome werden von den Projektpartner*innen im Hallschlag gestaltet: dem Aki Aktivspielplatz Dracheninsel, dem Mauganescht, dem NETZ Hallschlag und vielen weiteren. Finanziert wird das Projekt durch die Hans Sauer Stiftung und die Deutsche Postcode Lotterie.  

(c) Alle Bilder Home not Shelter!

„Plug-In“ – ein prototypisches Werkstattmodul

Im Mai 2017 schrieb Home not Shelter! einen freien, studentischen Entwurfswettbewerb an der TU Berlin aus. Innerhalb von sechs Wochen entstanden so neun Entwürfe für einen 60m² großen mobilen Werkstattanbau für Flüchtlingsunterkünfte.

Diese wurden am 23. Juni 2017 einer Home Not Shelter!-Jury, bestehend aus Prof. Hans Drexler (Jade Hochschule Oldenburg), Prof. Donatella Fioretti, Prof. Ralf Pasel und Max Hacke (TU Berlin) und Dr. Ralph Boch und Barbara Lersch (Hans Sauer Stiftung) präsentiert.

Der Wettbewerb brachte verschiedenste Ansätze hervor, so wurde der mobile Anspruch an die Werkstatt einmal mit einem Stecksystem, zum anderen mit modularen Ansätzen oder aber mit einer Jurte-artigen Struktur gelöst.

Den ersten Preis teilten sich gleich zwei Einreichungen: zum einen an Martin Kluge, Miriam Rieke und Pia Morast und ihr Projekt „Modularer Kreativraum“. Die Studenten entwarfen ein Modul in Rhombenform, das sich in unterschiedliche Zusammensetzungen zu verschiedenen Raumgrößen und auch Nutzungsformen verändern kann.

Der zweite Teil des ersten Preises ging an das Projekt „Join Station“ von Simon Lehmann, einem modularem System, mit dem man sehr flexibel Werkstätten in unterschiedlicher Größe aufbauen kann.

Den zweiten Preis erhielten Simon Büscher und Quirin Dilling mit ihrem Projekt „Hoch Modular“, ein Entwurf, der auf Grund seiner großzügig in die Höhe gedachten Struktur einen starken Kontrast zur Enge der Unterkünfte setzen will.

Ein dritter Platz ging an das Projekt „Steckling“ für die Idee, ein solches Werkstattmodul mit einem einfachen Holz-Stecksystem aufzubauen.

Der Wettbewerb war insgesamt mit 2.000 Euro dotiert.
HIER noch einmal die Auslobung des Wettbewerbs.